Die Intel Atom-CPU kommt auf dem Markt sehr gut an, besonders im Segment der Netbooks ist er äußerst beliebt. Da Netbooks immer mehr Zuspruch finden rechnet auch Intel mit entsprechenden Verkaufszahlen für seinen Atom-Prozessor. Über 20 Millionen Stück will Intel bis Ende diesen Jahres ausgeliefert haben. Eine beträchtliche Zahl angesichts der Tatsache, dass der Atom erst seit dem
zweiten Quartal diesen Jahres zu haben ist.
Dennoch sind die Zahlen keineswegs utopisch. Ob ASUS' Eee PC 901, der MSI Wind oder der Acers Aspire One, alle basieren auf einer Atom-CPU. Zudem wollen wie
Digitimes, berichtet, namenhafte Hersteller wie Sony oder Fujitsu ebenfalls im Segment der Netbooks einsteigen und dabei auf den Intel Atom setzen. Auch in den etwas größeren Klassen wird der Intel Atom Prozessor weiteren Zuspruch bekommen, vor allem durch die
Einführung der Dual-Core-Variante des Atoms.
Fraglich bleibt aber, ob Intel die dauernden
Lieferengpässe der Atom-CPU in den Griff bekommt. Seit der Einführung kommt es immer wieder zu Problemen mit der Lieferung. Daran ist auch die Enge
Verbundenheit zu den Netbooks schuld. Sollte die Nachfrage wie vermutet steigen, muss sich Intel eine Lösung überlegen, denn auch im Low-Cost-Desktop-Markt wird der Intel Atom gebraucht.
[dk]