Die neue Generation der SATA-Schnittstelle soll bei der Datenübertragung doppelt so schnell werden. So spricht man bei SATA-IO (Serial ATA International Organization) von einer möglichen Datentransferrate von 6GBit pro Sekunde. Bei der neuen Generation sollen sich die Anschlüsse nicht ändern, womit alle alten SATA-Geräte ebenfalls an der neuen Generation betrieben werde können.
Die technische Möglichkeit einer solchen Übertragungsrate muss aber auch genutzt werden können. Zur Zeit sind die Grenzen der jetzigen SATA-Generation noch nicht vollkommen ausgeschöpft. So stoßen vereinzelte SSDs von
Samsung und
OCZ in diese Richtung vor, aber selbst
Intel hat mit der Vorstellung ihrer neuesten Generation der SSDs die Grenze von 300 MB pro Sekunde noch nicht erreicht. Dennoch sind die Spezifikationen von SATA 3.0 fertig und so werden die ersten Produkte, wie
X-bit labs berichtet, noch in diesem Jahr erwartet. Erste Prototypen im Bereich der
SAS-Server wurden bereits vorgestellt.
Unterdessen räumt man bei SATA-IO mit den
Bezeichnungen auf. So ist die besonders beliebte Bezeichnung SATAII nicht gern gesehen. Nach den Vorstellungen von SATA-IO sollte man besser Bezeichnungen nutzen wie SATA 3Gb/s oder SATA Revision 2.x. Ob sich dies außerhalb der Produktbezeichnungen wirklich durchsetzen wird, ist jedoch eine andere Frage.
[dk]