Pioneer hat erstmals Prototypen von Blu-ray-Discs
entwickelt, die insgesamt 400 GB Daten aufnehmen können. Dabei setzt das optische Speichermedium auf insgesamt 16 Schichten, auf denen sich jeweils 25 GB unterbringen lassen. Konkurrent TDK hatte erst kürzlich vergleichbare Speicher mit einer Kapazität von 200 GB vorgestellt. Auf dem Massenmarkt werden diese Speichermedien aber wohl aus mehreren Gründen so schnell nicht anzutreffen werden.
Konkret kämpfen die Hersteller noch mit mehreren limitierenden Faktoren, die es Kapazitäten größer als 50 GB überaus schwer machen. Die Schreibgeschwindigkeit ist dabei wohl er offenkundigste. So lassen sich bei einfacher Geschwindigkeit 4,5 MB/s schreiben, was bei 400 GB über 25 Stunden bedeuten würde. Hinzu kommt die extrem aufwändige Technik zur Herstellung der verschiedenen Schichten, die großen Ausschuss erzeugt und einzelne Medien verhältnismäßig teuer in der Herstellung macht.
[rl]