Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Heute in seiner aktuellen Erhebung mitteilte, sollen Ende dieses Jahres erstmals mehr verkaufte Notebooks zu Buche stehen als Desktop PCs. Insgesamt wird mit 5 Millionen verkauften Exemplaren gerechnet, einem Plus von 14 Prozent. Während der Absatz von mobilen Computern in den letzten Jahres beständig anstieg wurde bei den stationären Computern sogar ein teilweiser Rücklauf festgestellt. In diesem Jahr soll es mit 4,9 Millionen verkauften Exemplaren zu einer Stagnation kommen. Betrachtet man beide Bereiche zusammen soll der Absatz auf 9,9 Millionen Exemplare anwachsen, das entspricht einem Plus von 7,6 Prozent.
Verantwortlich für diese Entwicklung ist die technische Aufholjagd der mobilen Geräte gegenüber den Stationären. Notebooks punkten vor allem in Sachen Design und Größe gegenüber ihren Kontrahenten, den Desktop PCs. Aber auch der immer kleiner werdende Unterschied bei der Leistungsfähigkeit hat großen Anteil. Im Bereich der Spiele-Computer bleibt der Desktop PC jedoch der Liebling der Käufer, denn in Sachen Grafikleistung setzen die meisten Notebooks auf integrierte Lösungen.
Nach Einschätzungen des BITKOM können die Käufer weiterhin mit sinkenden Preisen für Computer rechnen. Während der Absatz kräftig anzieht, steigt der Umsatz im deutschen PC-Markt mit 0,4 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro nur leicht. Man bekommt also mehr Leistung für weniger Geld.
[bb]