High Tech Computer, einer der größten OEM-Hersteller für Smartphones und PDAs, richtet seine Strategie deutlich stärker in Richtung Ultra Mobile PCs (UMPCs) aus. Nachdem die Mini-Notebooks durch den Vorstoß von ASUS im Low-Cost-Markt deutlich Raum gewonnen haben, sieht sich auch HTC gezwungen, dem Trend zu folgen und verstärkt entsprechende Konkurrenzprodukte anbieten zu wollen.
Nachdem bereits im März bekannt wurde, dass der Hersteller
UMPCs auf Basis von Intels Atom-Plattform fertigen will, ergänzt die
Digitimes nun, dass die Kleinstgeräte deutlich höhere Priorität erhalten sollen. Dabei setze man vor allem auf Mobile Internet Devices (MIDs), die in Zukunft einen kabellosen "Überall-Zugang" ins weltweite Datennetz ermöglichen sollen. Neben Intel soll aber auch die Konkurrenzplattform Snapdragon von Qualcomm zum Zuge kommen.
Erste Geräte dürften dann noch im zweiten Halbjahr 2008 ausgeliefert werden. Dafür stehen derzeit zehn Modelle auf dem Programm, welche auch die Touch-Pro- sowie die Diamond-Serie ergänzen. Das neue Werk in Shanghai soll ab Oktober zusätzliche Stückzahlen liefern.
Für 2008 rechnet Konkurrent ASUS damit, dass rund die Hälfte aller ausgelieferten Notebooks Eee PCs sein werden. Insgesamt wird der
Bedarf an Mini-Notebooks zwischen drei und zehn Millionen Einheiten geschätzt.
[rl]