Mit dem Firestream 9250 setzt AMD neue Maßstäbe für das sogenannte Stream-Computing und wirbt mit einer Rechengeschwindigkeit, die für einfache Genauigkeit erstmals einen Teraflop überschreitet. Bei doppelter Genauigkeit mit 64 Bit (double precision) erreicht AMD rund 200 Gigaflops. Als Basis für den Firestream setzt man vermutlich auf einen modifizierten Grafikprozessor, der in Form des RV770 auch in der zukünftigen
AMD-Radeon-HD4800-Reihe zu finden sein wird.
Im Vergleich zum Vorgänger
AMD Firestream 9170 konnte AMD damit die Rechenleistung des Co-Prozessors bei 32-Bit von 500 Gigaflops auf 1 Teraflop nahezu verdoppeln, während der Stromverbrauch konstant geblieben ist. Für den lokalen Speicher kommt mit 1 GB GDDR3-Speicher allerdings nur halb so viel DRAM auf die Karte wie beim Firestream 9170.
Auf genauere technische Details hat man bisher allerdings verzichtet. Vielmehr stützt man sich auf die Effizienz im Hinblick auf die Performance pro Watt, die AMD bei einem Verbrauch von 150 Watt mit rund 8 Gigaflops pro Watt bewirbt. Vorteil davon ist, dass man den Energiebedarf über einen einzigen PCI-Express-Steckplatz decken kann und keine zusätzlichen Plätze belegt.
Der AMD Firestream 9250 soll noch im dritten Quartal erhältlich sein und dann mit 999 US-Dollar zu Buche schlagen. Der Vorgänger
Firestream 9170 ist derzeit bereits lieferbar und kostet 1.999 US-Dollar.
[rl]